Soft Skills: Warum sie in den Lebenslauf müssen

Soft Skills
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Welche Soft Skills es gibt und warum Sie Ihre sozialen Kompetenzen unbedingt in Ihrem Lebenslauf anführen sollten

Ihre Bewerbung entscheidet darüber, ob Sie zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden oder nicht. Umso wichtiger ist es, bereits im Lebenslauf Ihre Soft Skills zu nennen und ihnen genügend Platz einzuräumen. Denn für Personalentscheiderinnen und Personalentscheider kann Ihre soziale Kompetenz ein wichtiges Auswahlkriterium sein.

Wie lautet die Definition von Soft Skills?

Hard Skills versus Soft Skills – wo liegt eigentlich der Unterschied? Hard Skills sind Ihre fachlichen Kompetenzen. Darunter fallen alle Fertigkeiten, die Sie sich durch Ihre Ausbildung oder Berufserfahrung angeeignet haben. Im Gegensatz dazu handelt es sich bei Soft Skills um persönliche und soziale Kompetenzen. Während Hard Skills leicht überprüfbar sind, sind Soft Skills nur schwer messbar.

Warum sind Soft Skills wichtig?  

Heute gibt es auf Stellenausschreibungen oft Hunderte Bewerberinnen und Bewerber. Viele davon sind ähnlich gut qualifiziert. Für Unternehmen können Soft Skills daher ein wichtiges Entscheidungskriterium sein. Denn dahinter lässt sich erkennen, ob eine Bewerberin oder ein Bewerber neben der fachlichen Qualifikation auch das Potenzial hat, sich im Team ideal einzubringen und es somit zu bereichern.

Welche Beispiele für Soft Skills gibt es?

Je nach Branche und Arbeitgeberin oder Arbeitgeber sind unterschiedliche Soft Skills erwünscht. Aber es gibt soziale Kompetenzen und Persönlichkeitsmerkmale, die von vielen Unternehmen besonders geschätzt werden. Dazu zählen unter anderem:

  • Teamfähigkeit
  • Flexibilität
  • Organisationstalent
  • Engagement
  • Lernbereitschaft
  • Zuverlässigkeit
  • Selbstreflexion
  • Konfliktfähigkeit
  • Problemlösungskompetenz
  • Soziale Kompetenz
  • Stressresistenz & Belastbarkeit

Welche Soft Skills brauchen Führungskräfte?

Wenn Sie sich als Führungskraft bewerben, werden Entscheiderinnen und Entscheider auf ganz bestimmte Soft Skills in der Bewerbung achten. Dazu zählt etwa, dass Sie Führungsstärke haben, über ein gutes analytisches Denkvermögen verfügen oder gerne Entscheidungen treffen. Außerdem sollten Sie gut planen, kompetent an Probleme herangehen und Menschen überzeugen können.

Wie sollen Soft Skills im Lebenslauf erwähnt werden?  

Soft Skills sollten nicht nur so nebenbei im Lebenslauf angeführt werden, sondern einen präsenten Platz einnehmen. Beschreiben Sie also nicht nur Ausbildungen oder Sprachkenntnisse genau, sondern auch Soft Skills wie Teamfähigkeit oder Engagement. So sieht die Personalentscheiderin oder der Personalentscheider auf den ersten Blick, dass Sie über soziale Kompetenzen verfügen und Ihnen diese auch im Job ein Anliegen sind.

Sollen Soft Skills auch im Anschreiben vorkommen?

Neben dem Lebenslauf können Sie die wichtigsten Soft Kills auch im Anschreiben erwähnen. Dabei ist es wichtig, sie nicht einfach aufzuzählen, sondern durch konkrete Beispiele zu veranschaulichen. Ein Beispiel für Soft Skills im Anschreiben: „Den Kontakt mit Kundinnen und Kunden schätze ich an meiner Arbeit sehr, da ich aufgrund des dafür nötigen Einfühlungsvermögens stets eine vertrauensvolle Beziehung zu meinen Mitmenschen aufbauen kann.“

Können Sie Soft Skills trainieren?

Menschen erwerben im Laufe ihres Lebens bestimmte Soft Skills, aber viele davon sind schon seit der Kindheit oder Jugend antrainiert. Trotzdem lassen sich soziale Kompetenzen verbessern. Das geht zwar nicht von heute auf morgen, aber wer bereit ist daran zu arbeiten, kann sich durchaus weiterentwickeln. Dazu ist es nötig, sich persönliche Ziele zu setzen, um danach passende Seminare oder Workshops zu besuchen und das Gehörte so oft wie möglich im Alltag umzusetzen.

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