Professur für Law, International Relations and Politics in Eastern Europe

Universität Graz
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Institut für Rechtswissenschaftliche Grundlagen
Rechtswissenschaftliche Fakultät

Professur für Law, International Relations and Politics in Eastern Europe

  • Bewerbungsfrist: 04.03.2026
  • Verwendungsgruppe: A1
  • Stellenprofil: § 99 (1) UG
  • Dienstbeginn: Oktober 2026
  • Wochenstunden: 40 h/W
  • Anstellungsdauer: Befristet
  • Befristung: 5 Jahre

Stellenbeschreibung


Die Professur ist Teil der strategischen Positionierung der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, die folgende Ziele umfasst: Innovation, Interdisziplinarität und Internationalisierung. Mit der Professur ergänzt die Fakultät das Angebot des Instituts für Rechtswissenschaftliche Grundlagen. Der Fachbereich Global Governance am Institut für Rechtswissenschaftliche Grundlagen widmet sich den Schwerpunkten Human Rights and Minority Protection, Peacebuilding and Conflict Transitions, Legal Governance and Integration. Die Professur verstärkt diese Schwerpunkte mit einem speziellen Fokus auf das östliche Europa und den eurasischen Raum. Die Position ist durch Ausrichtung auf das Zusammenwirken von Recht, internationale Beziehungen und Politik inhaltlich anschlussfähig an die rechtshistorischen und -soziologischen Fachbereiche des Instituts für Rechtswissenschaftliche Grundlagen, an das rechtsdogmatische Kernfach Völkerrecht und den Profilbereich Dimensionen der Europäisierung der Rechtswissenschaftlichen Fakultät. Erwartet wird zudem vor allem eine Integration in die Arbeit des Zentrums für osteuropäisches Recht in Forschung und Lehre. Der Schwerpunkt der Lehre liegt im Bereich der international und interdisziplinär ausgerichteten Lehre und des dogmatischen Kernfachs Völkerrecht. Erforderlich ist die nachgewiesene Befähigung zum disziplinenübergreifenden Forschen und Lehren, insbesondere auch in englischer Sprache, die Mitarbeit in nationalen und internationalen Forschungsnetzwerken sowie die Einwerbung von Drittmitteln.


Anstellungserfordernisse

  • Eine der Verwendung entsprechende abgeschlossene inländische oder gleichwertige ausländische Hochschulbildung (Doktorat oder PhD)
  • Habilitation oder gleich zu wertende Qualifikation im dogmatischen Kernfach Völkerrecht nebst akademisch ausgewiesenen hervorragenden Fähigkeiten im Fach Politikwissenschaft, insbesondere im Bereich der internationalen Beziehungen
  • Hervorragende wissenschaftliche Qualifikation in Forschung und Lehre für das zu besetzende Fach (in Relation zum akademischen Alter und zu Unterbrechungen in der Erwerbstätigkeit aufgrund von Betreuungspflichten)
  • Kompetenz in Hochschuldidaktik inkl. Einsatz digitaler Medien
  • Kompetenz in Gender Mainstreaming und Diversitätsmanagement
  • Kompetenz in fachspezifischer Projekteinwerbung
  • Auslandserfahrung während der wissenschaftlichen Laufbahn
  • Fähigkeit des Anschlusses an die Forschungsbereiche des Fachbereichs Global Governance und des Instituts für Rechtswissenschaftliche Grundlagen
  • Lehrerfahrung an europäischen und außereuropäischen Universitäten
  • Internationales und interdisziplinäres akademisches Profil
  • Forschungs- und Lehrerfahrung mit Blick auf das östliche Europa und den eurasischen Raum
  • Hervorragende Vernetzung in der internationalen scientific community im Forschungsbereich (zB Mitgliedschaften in Vereinigungen, Herausgeberschaften von Zeitschriften, Boards)
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse
  • Zusätzliche Sprachkenntnisse im Bereich des regionalen Fokus (wünschenswert)

Darüber hinaus erwarten wir hohe persönliche Motivation zu wissenschaftlicher Exzellenz in Forschung und Lehre, eine verantwortungsbewusste Arbeitsweise sowie die Fähigkeit zur Zusammenarbeit in Forschungsteams und zur Inspiration von Kolleg:innen und Studierenden. Freude an der Arbeit mit Menschen in einem interdisziplinären und international orientierten Umfeld setzen wir ebenso voraus wie wissenschaftliche Integrität und Problemlösungsfähigkeit.

Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche und eigenverantwortliche Tätigkeit. Es erwarten Sie ein angenehmes Arbeitsklima, flexible Arbeitszeiten sowie zahlreiche Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Nutzen Sie die Chance für den Einstieg in ein herausforderndes Arbeitsumfeld, geprägt von Teamgeist und Freude am Job.


Das kollektivvertragliche Mindestentgelt gemäß der angegebenen Einstufung beträgt € 93.986,20 brutto/Jahr. Ein allfälliges höheres Gehalt kann zum Gegenstand von Verhandlungen gemacht werden.

Bewerbungsunterlagen

  • Bewerbungsschreiben
  • Lebenslauf mit Beschreibung des wissenschaftlichen Werdegangs
  • Publikationsverzeichnis, nummeriert, mit vollständigen bibliographischen Angaben, geordnet nach
    • Monographien
    • (mit-)herausgegebene Bände
    • Zeitschriftenartikel
    • Sonstiges
  • Darstellung der bisher abgehaltenen Lehre
  • Liste der bisherigen Forschungsprojekte und Kooperationen
  • Beschreibung der zukünftigen Forschungsabsichten
  • Nennung Ihrer fünf wichtigsten Publikationen

Bitte reichen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen in deutscher oder englischer Sprache ein.

Über uns

An der Universität Graz arbeiten Forscher:innen und Studierende in einem breiten fachlichen Spektrum an Lösungen für die Welt von morgen. Unsere Wissenschafter:innen entwickeln Strategien, um den aktuellen Herausforderungen der Gesellschaft zu begegnen. Die Universität Graz bekennt sich zur Leistungsorientierung, fördert Karrierewege und bietet mehrfach ausgezeichnete Rahmenbedingungen für gesellschaftliche Diversität in einer zeitgemäßen Arbeitswelt – unter dem Motto: We work for tomorrow. Werden Sie Teil davon!


Das Institut für Rechtswissenschaftliche Grundlagen besteht aus sechs Fachbereichen: Römisches Recht – Rechtsgeschichte und Europäische Rechtsentwicklung – Rechtsphilosophie – Rechtssoziologie, Rechtspolitik, Verhandlungs- und Mediationsforschung – Recht und IT – Global Governance. Mit dieser Vielfalt wollen wir unserem Anspruch gerecht werden, aus der Vergangenheit zu lernen, um die Herausforderungen der Gegenwart, aber auch der Zukunft besser zu verstehen. Wir verfolgen nicht nur die österreichischen, sondern auch die europäischen und globalen Rechtsentwicklungen, verknüpfen Rechtstraditionen mit Rechtsneuerungen und forschen zu Genderdimensionen des Rechts, Konfliktdynamiken und Friedensbedingungen im Interpersonellen und Internationalen.

Kontakt

Univ.-Prof. Dr. Anita Ziegerhofer (anita.ziegerhofer@uni-graz.at)


Webseite des Instituts

Die Universität Graz strebt eine Erhöhung des Frauenanteils insbesondere in Leitungsfunktionen an und fordert daher qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Bei gleicher Qualifikation werden Frauen vorrangig aufgenommen.


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