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Geschäftszahl: 2026-0.106.841

Ausschreibung der Funktion der Leitung der Sektion III
„Telekom und Post“
im Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport

Gemäß § 2 Abs. 1 Z 1 des Ausschreibungsgesetzes 1989 ist die Funktion der Leitung der Sektion III „Telekom und Post“ im Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS), befristet für die Dauer von fünf Jahren, ehestmöglich zu besetzen.

Die Funktion ist der Funktionsgruppe 8 der Verwendungsgruppe A 1 bzw. der Bewertungsgruppe v1/6 der Entlohnungsgruppe v1 zugeordnet.

Für diesen Arbeitsplatz ist ein fixes Monatsentgelt von brutto € 11.774,50 gem. § 74 Abs. 2 Z 2 Vertragsbedienstetengesetz 1948 bzw. € 12.500,10 gem. § 31 Abs. 2 Z 2 Gehaltsgesetz 1956 (jeweils 14-mal jährlich) vorgesehen.

Allgemeine Voraussetzungen für die Betrauung mit der ausgeschriebenen Funktion sind:

  • die österreichische Staatsbürgerschaft oder unbeschränkter Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt
  • die volle Handlungsfähigkeit
  • die persönliche und fachliche Eignung für die Erfüllung der Aufgaben, die mit der vorgesehenen Verwendung verbunden sind
  • abgeschlossene Hochschulbildung, mindestens Master- bzw. Diplomstudium, vorzugsweise aus dem rechtswissenschaftlichen oder technischen Bereich
  • mindestens dreijährige Leitungserfahrung

Aufgabenbereiche und Tätigkeiten:

  • Leitung der Sektion III „Telekom und Post“: Wahrnehmung der Dienst- und Fachaufsicht über die Abteilungen sowie Fachübersicht über das Fernmeldebüro (insgesamt: 164 Planstellen), Koordination der Abteilungen, Beratung Generalsekretär:in und Bundesminister:in, Personalplanung und Haushaltsangelegenheiten
  • Konzeption der nationalen Telekommunikations- und Poststrategien (u.a. Frequenzpolitik, Legistik und Förderprogramme): Legistik des u.a. Postmarkt- u. Telekommunikationsgesetzes sowie Verordnungen inklusive Stakeholdermanagement, Wahrnehmung von Angelegenheiten der RTR und der Postkontroll- und Telekomkontrollkommission, Entwicklung von Förderprogrammen
  • Vertretung der österreichischen Positionen in einschlägigen internationalen Gremien (EU, ITU, UPU, CERP, ICANN etc.)
  • Konzeption und Vollzug der nationalen Programme zur Unterstützung des Breitbandausbaus: Konzeption der Strategie zum Breitbandausbau, Durchführung von Ausschreibungsverfahren gem. Bundesvergabegesetz, Entwicklung und Durchführung von Förderprogrammen sowie Finanz- und Budgetplanung

Von den Bewerber:innen werden erwartet:

Die folgenden angeführten Punkte werden bei der Eignungsbeurteilung entsprechend ihrer Gewichtung berücksichtigt:

Besondere Kenntnisse und Fähigkeiten

  Gewichtung


  1. umfassende Kenntnisse des internationalen und nationalen Telekommunikations- und Postumfeldes (insbesondere der Marktstrukturen und Stakeholder)
  2. Kenntnisse des Legistikprozesses in der Bundesgesetzgebung
  3. Kenntnisse in der Legistik (von Vorteil)
  4. technische Grundkenntnisse im Hinblick auf Telekommunikation
  5. gute Fremdsprachen-Kenntnisse (Englisch)
30 %
  1. Erfahrungen in der Post- und/oder Telekommunikationsbranche bzw. in Bereichen mit starken Berührungspunkten zu diesen Branchen
  2. Erfahrungen im unmittelbaren Kontakt zu obersten Organen
  3. Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Bundesministerien, Bundesländern und anderen Körperschaften sowie EU-Gremien
  4. Erfahrung in Strategieentwicklung und Umsetzung strategischer Vorhaben
  5. vertiefte Praxiserfahrung in der Verhandlungsführung
35 %
  1. Fähigkeit zu strategischem und analytischem Denken und zur theoretischen und praktischen Lösung komplexer Aufgaben
  2. Verständnis für ressortübergreifende Zusammenhänge
  3. Reformorientierung, Bereitschaft zur Initiative und Innovation
  4. hohe soziale Kompetenz bei der Leitung und Führung von größeren Organisationseinheiten und Teamfähigkeit
  5. besonderes Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsfähigkeit
35 %

Erfahrungen aus qualifizierten Tätigkeiten oder Praktika in einem Tätigkeitsbereich außerhalb der Dienststelle, in deren Bereich die Betrauung mit dem ausgeschriebenen Arbeitsplatz (Funktion) wirksam werden soll, sind erwünscht.

Der Bewerbung sind alle relevanten Unterlagen und ein Lebenslauf anzuschließen. Im Bewerbungsgesuch sind die Gründe anzuführen, die die:den Bewerber:in für die Betrauung mit der ausgeschriebenen Funktion als geeignet erscheinen lassen.

Darüber hinaus ist der Bewerbung zwingend ein schriftliches Konzept für die Aufgabenerfüllung beizufügen, in welchem die persönlichen Vorstellungen hinsichtlich der mit der Leitungsfunktion verbundenen zentralen Herausforderungen, sowohl (soweit möglich) inhaltlich als auch im Bereich der Führung von Mitarbeiter:innen, ausführlich darzustellen sind („konzeptive Leitvorstellung“). Spezifische Kenntnisse der Sektion werden diesbezüglich nicht vorausgesetzt.

Somit hat die Bewerbung zu umfassen:

  • Bewerbungs- bzw. Motivationsschreiben mit ausführlicher Darlegung der Gründe, die die:den Bewerber:in für die Betrauung mit der ausgeschriebenen Funktion als geeignet erscheinen lassen in Hinblick auf die erwarteten besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten
  • Lebenslauf
  • Nachweis der akademischen Bildung (z.B. Sponsionsurkunde)
  • Nachweis der Staatsbürgerschaft (z.B. Reisepass)
  • konzeptive Leitvorstellung

Das Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport ist bemüht, den Anteil an Frauen in Leitungsfunktionen zu erhöhen und lädt daher besonders Frauen zur Bewerbung ein.

Interessent:innen werden eingeladen, sich unter Anführung der Geschäftszahl 2026-0.106.841 beim Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport, Abteilung I/1, z.H. Herrn Mag. Sauseng, 1030 Wien, Radetzkystraße 2, schriftlich zu bewerben.

Ende der Bewerbungsfrist: 14. April 2026

Als Tag der Bewerbung gilt der Tag, an dem die Bewerbung (postalisch oder per E-Mail an martin.sauseng@bmwkms.gv.at) einlangt.

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